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Beschreibungen Gegenspieler: Andy Warhol / Joseph Beuys Download
Taschenbuchausgabe mit SoftcoverWirkliche Gegenspieler waren Andy Warhol und Joseph Beuys nicht, aber sie vertraten konträre Ansichten über das, was Kunst sein und leisten sollte. Damit stehen diesmal nicht Kontrahenten im Mittelpunkt eines Bandes der Gegenspieler-Reihe, sondern Symbolfiguren für unterschiedliche Auffassungen. In diesem Fall für zwei (auch räumlich) weit auseinanderliegende Verständnisse von Kunst.
Da stand auf der amerikanischen Seite Warhol als, wie die Autoren ihn nennen, "Chronist der Kommunikations- und Konsumgesellschaft", und auf der anderen Seite des Atlantiks arbeitete Beuys als "Utopist und Welterneuerer". Für den Anhänger von Warhol mögen die Bilder von Campbell-Suppendosen der Inbegriff eines fantastischen Werkes sein, ein Beuys-Fan wiederum erkennt in der Installation "Honigpumpe am Arbeitsplatz" einen Höhepunkt der Kunstgeschichte. So unterschiedlich kann Kunst eben aufgefasst werden -- unterschiedlich wie das Leben und Lebenswerk der Hauptpersonen dieses Buches. Zwar lebten beide in beinahe derselben Zeitspanne (Beuys von 1921 bis 1986, Warhol von 1928 bis 1987) und hatten manch ähnliche Marotte (Beuys hatte seinen Hut, Warhol seine Perücken), in vielen Aspekten war ihr Wirken jedoch recht gegensätzlicher Natur. Paolo Bianchi und Christoph Doswald skizzieren in komprimierter, aber dennoch informativer Form die Welt der Kunst, die Beuys und Warhol in ihrem Umfeld schufen. Dabei gehen sie nicht streng chronologisch durch die Biografien, sondern orientieren sich am Wirken der beiden Künstler, etwa Warhols legendärer "Factory".
Deutlich wird hier: Ein Gegensatz muss sie eigentlich nicht sein, Warhols scheinbar oberflächliche und bunte Pop-Art und die tiefsinnigen, oftmals schwer zugänglichen Arbeiten von Beuys. Warum also nicht einfach beides gut finden und anhand dieses Taschenbuches in den für ein Verständnis notwendigen Kontext setzen? --Joachim Hohwieler